Noch ist Polen nicht verloren

Die Theaterwerke Bietzen führen ihr neues Stück Noch ist Polen nicht verloren von Jürgen Hofmann am 16. und 17. Juni 2017 in der Krypta der Pfarrkirche St. Martin in Bietzen auf.

NiPnv_10_CMYKWir befinden uns im Jahr 1938: Ganz Polen ist von den Nationalsozialisten besetzt. Ganz Polen? Nein! Ein von unbeugsamen Schauspielern bevölkertes Theater hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.

Die Nazi-Satire des Posener Stadttheaters fliegt vom Plan. Statt Hitler steht Hamlet auf der Bühne. Josef Tura, Star des Theaters, freut sich auf seine Paraderolle, doch hinter der Bühne brodelt es: Zensur, Affären und Intrigen stehen auf dem Programm.

Aus Schauspielern, Regisseuren und Souffleusen werden unfreiwillige Partisanen und Spione im Kampf gegen die deutschen Besatzer. Man hat ja noch Kostüme und Requisiten einer Nazi-Satire im Fundus … Bald beginnt ein Verwirrspiel mit echten und falschen Bärten, Agenten und Gestapo-Chefs. Und Tura spielt die Rolle seines Lebens.

Die Hälfte der freiwilligen Zuschauerspenden und der Einnahmen aus dem Getränkeverkauf gehen an EXIT-Deutschland, eine Initiative, die ehemaligen Rechtsextremen beim Ausstieg aus der rechtsradikalen Szene hilft.

Arsen und Spitzenhäubchen

Bald ist es wieder soweit: Am 14. und 15. Oktober (jeweils um 20 Uhr) bringen wir am gewohnten Ort Arsen und Spitzenhäubchen von Joseph Kesselring auf die Bühne.

twb_2016-2_plakat-kleinDie berühmte schwarze Komödie handelt von zwei liebenswerten alten Damen, die keiner Fliege etwas zuleide tun könnten. Davon ist zumindest ihr Neffe Mortimer überzeugt. Doch bei einem Besuch findet dieser heraus, dass seine Tanten jahrelang einsame, traurige Männer vergiftet haben, um diese von ihrem Leid zu erlösen. Als dann noch eine fremde Leiche und Motimers verschollen geglaubter Bruder auftauchen, beginnt die Situation zu eskalieren …

5 Jahre existiert das Theaterensemble nun – Grund genug, ein bisschen zu feiern. Darum gibt es dieses Mal an beiden Tagen als kleines Extra ab 19 Uhr einen Sektempfang, bevor sich der Vorhang zur inzwischen zehnten Premiere öffnet.

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Logo_TdhKNach fast zwei Jahren ist es wieder so weit: Das Theater der härteren Klangart inszeniert am 21. und 22. Mai 01011001 von Ayreon in der Kurhalle Nonnweiler. Auch dieses Mal ist ein großer Teil unseres Ensembles wieder mit von der Partie. Mehr über das (im Übrigen nicht nur für Rock- und Metalfans geeignete) Stück mit dem etwas ungewöhnlichen Namen erfahrt ihr hier.

Neues Jahr, neues Glück

Erst mal ein frohes neues Jahr vom Ensemble der Theaterwerke Bietzen an all unsere Zuschauer, Helfer, Sponsoren und an alle, die wir kennen!

Plakat_GdGDas neue Jahr bringt ein paar Neuigkeiten mit sich. Zum einen steht ein neues Stück auf dem Plan: Am 12. und 13. Februar führen wir Der Gott des Gemetzels von Yasmina Reza auf. Das blutrünstig-knuffige Plakat stammt wieder von Fräulein V.

Außerdem freuen wir uns, verkünden zu dürfen, dass wir letztes Jahr nicht umsonst unseren Namen wechselten: Wir haben einen eigenen Verein gegründet und sind jetzt: Theaterwerke Bietzen e.V.! Yeah! Was ändert sich nun? Für uns: Viel organisatorisches und finanzielles wird unkomplizierter und unproblematischer. Für euch: Nicht viel, außer dass wir euch bessere Unterhaltung bieten können. Zum neuen Namen und Vereinsstatus gönnen wir uns außerdem ein neues, schickes Logo. Auch das wurde von Fräulein V designt.

Einweihung!

Wir sind wieder am Start! Nachdem wir eine lange Zeit lediglich auf Facebook vertreten waren, haben wir jetzt endlich wieder ein eigenes kleines Zuhause in den weiten Weiten des Internets gefunden. Und alle so: Yay.

Noch gibt es nicht viel neues zu entdecken, das wird sich jedoch bald ändern. Unter anderem ist unser nächstes Stück bereits ins Startloch gefallen und klettert mühsam unter größten Kraftanstrengungen wieder heraus. Wenn es an der Oberfläche angekommen ist, verkünden wir Titel, Besetzung und Aufführungsdaten.