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Bar jeder Vernunft: Ein KriminalbankettBar jeder Vernunft

Madeleine Giese
aufgeführt im November 2018

Jeden Abend treffen sich die Finanzbeamten nach Dienstschluss in der Bar jeder Vernunft. Doch eine ungebetene Leiche versäuert das Feierabendbier. Wer ist der Mörder?

Gastwirtin und Hobbydetektivin Ella nimmt die Ermittlungen auf. Und das ganze Publikum darf mitraten.

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Noch ist Polen nicht verloren

Jürgen Hofmann
aufgeführt im Juni und Oktober 2017

Wir befinden uns im Jahr 1938: Ganz Polen ist von den Nationalsozialisten besetzt. Ganz Polen? Nein! Ein von unbeugsamen Schauspielern bevölkertes Theater hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Die Nazi-Satire des Posener Stadttheaters fliegt vom Plan. Statt Hitler steht Hamlet auf der Bühne. Josef Tura, Star des Theaters, freut sich auf seine Paraderolle, doch hinter der Bühne brodelt es: Zensur, Affären und Intrigen stehen auf dem Programm. Aus Schauspielern, Regisseuren und Souffleusen werden unfreiwillige Partisanen und Spione im Kampf gegen die deutschen Besatzer. Man hat ja noch Kostüme und Requisiten einer Nazi-Satire im Fundus … Bald beginnt ein Verwirrspiel mit echten und falschen Bärten, Agenten und Gestapo-Chefs. Und Tura spielt die Rolle seines Lebens.

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twb_2016-2_plakat-kleinArsen und Spitzenhäubchen

Joseph Kesselring
aufgeführt im Oktober 2016

Die berühmte schwarze Komödie handelt von zwei liebenswerten alten Damen, die keiner Fliege etwas zuleide tun könnten. Davon ist zumindest ihr Neffe Mortimer überzeugt. Doch bei einem Besuch findet dieser heraus, dass seine Tanten jahrelang einsame, traurige Männer vergiftet haben, um diese von ihrem Leid zu erlösen. Als dann noch eine fremde Leiche und Motimers verschollen geglaubter Bruder auftauchen, beginnt die Situation zu eskalieren…

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Der Gott des Gemetzels

Yasmina Reza
aufgeführt im Februar 2016

Zwei Ehepaare treffen sich, um eine ernste Angelegenheit zu besprechen: Ferdinand, der Sohn der Reilles, schlug Bruno, dem Sohn der Noblets zwei Zähne aus. Man ist auf Versöhnung aus und will die Sache gesittet besprechen. Bei Kaffee und Kuchen plaudert man über ausgeschlagene Zähne und künstliche Kniegelenke, über Kindersoldaten und korrupte Pharmakonzerne. Doch die „Kunst des zivilisierten Umgangs“ weicht bald Wortklauberei, Frust, Vorwürfen, Männlichkeitsgehabe und Ehestreitereien, bis mehr als nur Blut fließt.

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Plakat_AntoinetteAntoinette

Daniel Haw
aufgeführt im September 2015

Intrigen, Revolution, Schweineschnitzel! Intrigen und Ränkespiele bestimmen das Leben der jungen Königin Antoinette im gleichnamigen Stück. Sie ist fett, sie stinkt, sie frisst sich satt, während das Volk hungert. Doch im Umgang mit revolutionären Studenten und aufsässigen Schweinehirten beweist sie, dass das trotzige Kind auf dem Thron nicht zu unterschätzen ist. Wird ihr Regime ewig währen?

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Plakat_MacheathMacheath

Ingo Sax
aufgeführt im April 2015

Macheath handelt von Gaunern, Prostituierten und korrupten Staatsdienern in der Unterwelt Londons im 18. Jahrhundert. Das Stück von Ingo Sax ist eine moderne Adaption von John Gays Beggar’s Opera, die schon als Vorlage für Brechts Dreigroschenoper diente. Der charismatische Räuberhauptmann und Frauenheld Macheath schwört vielen Kumpanen die Treue und vielen Mädchen die Liebe, hat jedoch nur den eigenen Vorteil im Sinn. Seine kriminellen Ränkespiele treibt er so weit, dass halb London ihn am Galgen sehen will. Doch der Autor und die Regisseurin haben da auch noch ein Wörtchen mitzureden …

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Plakat_LercheEs war die Lerche

Ephraim Kishon
aufgeführt im Januar 2015

Was wäre, wenn Romeo und Julia das Finale von William Shakespeares weltberühmter Tragödie überlebt hätten? In Es war die Lerche sind die beiden seit fast 30 Jahren mehr oder weniger (vor allem weniger) glücklich verheiratet. Ihre 14 Jahre alte Tochter Lucretia steckt mitten in der Pubertät und bereitet ihren Eltern nur Ärger. Zu allem Überfluss taucht auch noch der Geist des Dichterfürsten Shakespeare persönlich auf, höchst unzufrieden mit der Lebenssituation seines „perfekten“ Liebespaares. Vielleicht hat er sie ja damals aus gutem Grund sterben lassen?

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Plakat_PapstDer Tag an dem der Papst
gekidnappt wurde

João Bethencourt
aufgeführt im Oktober 2014

New York. Der gutmütige Papst Joseph IV. wird während eines Amtsbesuchs vom jüdischen Taxifahrer Samuel Leibowitz entführt. Dieser möchte 24 Stunden Frieden auf der Welt erpressen. Dem Papst gefällt nicht nur diese Idee, sondern auch sein Aufenthalt bei der Familie Leibowitz, die solche Verrücktheiten von Sam bereits gewöhnt ist, immer besser. Doch die Polizei ist bereits auf der Suche.

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Plakat_KleinbürgerhochzeitDie Kleinbürgerhochzeit

Bertolt Brecht
aufgeführt im Juli 2014

Die Kleinbürgerhochzeit ist eines der ersten Stücke von einem der einflussreichsten deutschen Dramatiker. Ein junges Brautpaar hat zum Festtagsschmaus geladen, doch im Laufe der Feier gehen Mobiliar, Freundschaften und Familienidylle zu Bruch. Der Einakter ist eine bitterböse Satire auf das bürgerliche Leben der Weimarer Republik. Dennoch ist der Text so zeitlos, dass wir ihn für unsere Inszenierung problemlos in den 60er Jahren ansiedeln konnten.

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Plakat_AliceAlice im Anderland

Stefan Altherr
aufgeführt im März 2014

Alice im Anderland ist ein Stück von Stefan Altherr – sehr frei nach Lewis Carroll, wie es im Untertitel des Zweiakters heißt. Doch die sorglosen Tage der Alice aus Carrolls Klassiker gehören der Vergangenheit an: Seit ihre Eltern bei einem Brand ums Leben kamen, sitzt sie als Patientin 263 in einer Nervenheilanstalt. In den anderen Insassen und dem Pflegepersonal erkennt sie die Bewohner des Wunderlands wieder … oder ist es umgekehrt? Einbildung und Realität, Wahnsinn und Verstand – die Grenzen beginnen zu verschwimmen.

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plakat_AlteDameDer Besuch der alten Dame

Friedrich Dürrenmatt
aufgeführt im März 2013

Dürrenmatts Klassiker handelt vom Besuch der Milliardärin Claire Zachanassian in ihrer verarmten Geburtsstadt Güllen. Eine Milliarde bietet sie den Güllener Bürgern, wenn diese Zachanassians Jugendliebe Alfred Ill umbringen. In typisch Dürrenmattscher Manier werden schwere Themen wie Sozial-, Kapitalismus- und Ideologiekritik auf eine leichte, satirische bis groteske Art behandelt.

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Plakat_PhysikerDie Physiker

Friedrich Dürrenmatt
aufgeführt im Januar 2012

Bereits zum zweiten Mal in drei Monaten muss Inspektor Voß in der Psychatrie Les Cérisiers erscheinen – in beiden Fällen wurde eine Krankenschwester von einem Patienten erdrosselt. Die Täter sind Physiker, die sich für Isaac Newton, beziehungsweise für Albert Einstein halten. Rätselhaft ist auch das Verhalten des dritten Physikers in der Anstalt: Johann Wilhelm Möbius. Im Verlauf des Stücks kommt es zu zahlreichen grotesken Situationen und Verwicklungen. Einige der vermeintlich Verrückten entpuppen sich als geistig gesund – andere, die zunächst normal erscheinen, als verrückt.

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