Werksgeschichte

Wer sind wir überhaupt? Was soll das ganze? Und wer hat uns sowas eigentlich erlaubt? Diese und viele andere Fragen versuchen wir, hier kurz zu beantworten.

Wir sind eine (mehr oder weniger) junge Truppe aus Laien- und semiprofessionellen Schauspielern. In unserer Freizeit sind wir Schüler, Studenten, Auszubildende, oder gehen sonstigen überflüssigen Hobbies nach.

Wir schreiben das Jahr 2011: Thomas Gottschalk moderiert seine letzte Wetten, dass..?-Sendung, in Deutschland findet der Eurovision Song Contest statt, dem damaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg wird wegen Plagiatsvorwürfen sein Doktortitel aberkannt. Und eine abenteuerlustige Gruppe junger Menschen beschließt erstmals, die Krypta der Bietzer Pfarrkirche St. Martin schamlos zu zweckentfremden und dort ein Theaterstück auf die Bühne zu bringen. Die Wahl fällt damals auf Dürrenmatts Die Physiker.

Inzwischen ist das Ensemble auf eine beachtliche Größe angewachsen und inszeniert regelmäßig die unterschiedlichsten Theaterstücke. Ein festes Ensemble gibt es nicht. Es beteiligen sich mittlerweile so viele Theaterbegeisterte auf, vor und hinter der Bühne an den Projekten, dass die Besetzung jedes Mal variiert. So wird es für uns und für euch nie langweilig. Alle Beteiligten findet ihr hier.

Anfang 2014: Die Theatergruppe der Katholischen Jugend Bietzerberg betritt Neuland und legt sich eine eigene Facebookseite in diesem Internet zu. Wir bekommen immer mehr positive Rückmeldung und werden sogar als „wertvoller Beitrag zum kulturellen Leben im Kreis Merzig-Wadern“ bezeichnet. Also beschließen wir, dass ein eigener Name mit weniger als 46 Zeichen vielleicht nicht die schlechteste Idee ist. In Anlehnung an Alice im Anderland tauften wir unsere Gruppe „Theater Anderland“.

Ein weiterer Namenswechsel folgte sogleich: Seit 2015 sind wir ein eigener Verein. Fürderhin soll der Name „Theaterwerke Bietzen“ uns in allen Landen zu neuem Ruhm verhelfen und für Angst und Schrecken in den Herzen unserer Feinde sorgen, auf dass sie ihn, voller Ehrfurcht, nur noch hinter vorgehaltener Hand flüstern mögen!